Mitten aus dem Landesparteitag der SPD im Kongresszentrum Harmonie in Heilbronn konnte uns unser Mitglied des SPD Ortsvereins Pleidelsheim, Daniel Haas, berichten. Haas ist Delegierter für den Landesparteitag und hat unseren Ortsverein gut vertreten.
Die wichtigste innerparteiliche Information ist, dass als Nachfolgern für Dr. Nils Schmid Frau Leni Breymaier, ehemalige Landeschefin der Gewerkschaft Verdi, mit großer Mehrheit zur Landesvorsitzenden gewählt worden ist. Es kommt nicht nur für die kommende Bundestagswahl, sondern auch für die Neuerstarkung der SPD und die Profilierung der parteipolitischen Inhalte viel Arbeit auf sie zu. Zum Beispiel bei ihren Zentralthemen „Rente, Krankenversicherung, bezahlbares Wohnen und den Umgang mit Rechtsextremismus“.

Landesparteitag 2016 in Heilbronn. Foto: Daniel Haas
Weiter beschäftigten den Landesparteitag die aktuellen Themen wie der Fall der „Reichsbürger“ und des Polizistenmordes in Mittelfranken oder der NSU-Prozess in München wurden ebenso behandelt wie das Arbeitsprogramm der SPD in Baden-Württemberg 2016 bis 2018: „Sozial, glaubwürdig und bunt – mit Tatkraft und Visionen für eine starke SPD“.
Wir sind froh, dass Daniel Haas, der zugleich im Juso-Vorstand des Kreisverbands Ludwigsburg ist, die örtliche SPD mit der Landespolitik der SPD verbindet.
Zur letzten Monatsversammlung der SPD konnte der dazu eingeladene Kreisvorsitzende Macit Karaahmetoglu leider nicht kommen. Aber an Themen und Gesprächsstoff für Diskussionen fehlt es in unseren Zusammenkünften nie. Die kommunalen Angelegenheiten standen im Mittelpunkt. Daneben berichtete der Vorsitzende des OV, Dr. Friedrich Löblein, über die politische Situation zwischen Israel und den palästinensischen besetzten Gebieten, dem künftigen Saat Palästina, aus eigener Erfahrung und Anschauung nach einer Reise dorthin. „Es gibt keinen Frieden außer durch Versöhnung“, so wie es nach der Vertreibung der Deutschen im und nach dem 2. Weltkrieg auch nur – wenn freilich ebenfalls nur nach heftigen Auseinandersetzungen in der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ (1950 unterzeichnet in Stuttgart) – Frieden durch Versöhnung mit dem Osten Europas gab. Die Hoffnung darf gerade im „Heiligen Land“ und in der ganzen Region des Nahen Ostens nicht sterben.
Dr. Friedrich Löblein