Unsere Nachbarn, der SPD Ortsverein Besigheim hat am Samstag sein 125-jähriges Bestehen gefeiert. Der Vorsitzende Bruno Kneisler begrüßte auch 5 Pleidelsheimer SPD-Mitglieder sehr herzlich. Die Verbindungen zwischen unseren beiden Ortsvereinen bestehen schon viele Jahre und sind sehr intensiv.
Den Festvortrag hielt die frühere baden-württembergische SPD-Landesvorsitzende und Mitglied des SPD-Präsidiums, Ute Vogt: „Aufgaben der Zukunft für die SPD“. Sie erläuterte dabei sehr anschaulich insbesondere die neuen Leitsätze des Parteikonvents der SPD in Berlin, dem sie selbst mit angehört. „Fortschritt und Gerechtigkeit. Neuer Aufbruch in eine gute Zukunft für unser Land“, lautet der Grundtenor eines Neuaufbruchs der SPD. Fünf Gründe nannte Ute Vogt, MdB: Wir brauchen: Zuversicht statt Angst für unser Land und für Europa – gesellschaftlichen Fortschritt statt Rückfall in eine verklemmte Gesellschaft –Zusammenhalt und Solidarität – einen handlungsfähigen und starken Staat, zu dem alle gerecht beitragen – alle Talente und die Unterstützung von Leistung, d.i. Ja zum Sozialstaat. Deutschland sei ein „Land der guten Nachbarn … nach Innen und nach Außen“, zitierte sie Willy Brandt.
In einem nachfolgenden Gespräch mit ihr sowie mit dem ebenfalls anwesenden Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic verwies der Vorsitzende des OV Pleidelsheim, Friedrich Löblein, darauf, dass bei den handlungsleitenden Zielen der SPD-Politik keineswegs der Blick auf Deutschland und Europa begrenzt bleiben dürfe. Zu den ausgesprochenen Zielen der SPD müsse auch eine Außen- und Entwicklungspolitik gehören, die sich darstellt in Friedenspolitik mit dem Vorderen Orient und dem Neuen Osten Russland sowie in einer sozialen, gerechten Entwicklungs- und Handelspolitik in Afrika – alles u.a. auch eine soziale Bekämpfung der Fluchtgründe für die Asylsuchenden! Der SPD-Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier gehe hier den richtigen Weg und brauche auch die klare Unterstützung stets auch in solchen Grundsatzpapieren. Ute Vogt sagte zu, dies in die weiteren Gespräche mit einzubringen.
Dr. Friedrich Löblein