Mit einer exzellenten Rede über die Außen- und Friedenspolitik der Bunderegierung hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) beim Politischen Aschermittwoch in Ludwigsburg nicht nur die SPD-Mitglieder beeindruckt, sondern auch die anderen Zuhörer. „Die Welt schaut auf uns, nicht nur wegen Autos, Bier und Fußball, sondern wegen Menschlichkeit, Stabilität und Zuverlässigkeit“, so Steinmeier.
nicht nur die SPD-Mitglieder beeindruckt, sondern auch die anderen Zuhörer. „Die Welt schaut auf uns, nicht nur wegen Autos, Bier und Fußball, sondern wegen Menschlichkeit, Stabilität und Zuverlässigkeit“, so Steinmeier. Es ist bewegend, Steinmeier persönlich zu erleben und mit ihm zu sprechen – und dann wenige Tage später im TV zu sehen, wie er mit den Großen der Weltpolitik beim Gipfelgespräch in München um Verständigung, Waffenstillstand in Syrien und die Möglichkeit humanitärer Hilfe ringt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Ludwigsburg am 10. Februar 2016 (mit Dr. Friedrich Löblein, Pleidelsheim)
Zur Politik, gerade zur Weltpolitik gehören Zähigkeit, Geduld, diplomatisches Geschick und ein langer Atem. Aber es muss im Jetzt begonnen werden, wenn Ergebnisse erzielt werden sollen, auch wenn der gegenwärtige Zeitpunkt mit seinen „Sorgen über den Zustand der Welt“ noch so hoffnungslos erscheint.
Auch die Asylpolitik ist davon anhängig und damit auch unsere Flüchtlinge und Asylsuchenden vor Ort. „Ursachen bekämpfen“ wird vielfach gefordert. Ja – aber die Ursachen können nicht an den Grenzen, nicht im und am Mittelmeer, nicht in den riesigen Flüchtlingslagern der arabischen Region gelöst werden. Ursachen lösen nur die Friedens-, Außen- und Entwicklungspolitik in den Krisenländern selber und in den Gesprächen und Verhandlungen auch mit ungeliebten Partnern. „Den einen Schalter gibt es nicht“ in der Flüchtlingspolitik, sondern nur das geduldige Arbeiten und Ringen um eine Vielzahl von Lösungsansätzen. Bringt das Reden, der Dialog etwas? – ja, zusammen mit humanitärer Hilfe. Heute geht „harte und mühsame Arbeit für den Frieden von deutschem Boden aus“.
Darum sind die Pleidelsheimer SPD-Mitglieder sehr gerne zu dem Vortrag des Außenministers Steinmeier gegangen und sind begeistert worden. Wir sind äußerst froh und stolz darüber, dass diese Außenpolitik der SPD eine solche Friedenspolitik ist und der SPD-Minister hierfür seine Kräfte einsetzt.
Auch die Wahlwerbung durfte nicht ganz fehlen. Frank-Walter Steinmeier: „Die SPD hält das Land zusammen durch harte und gute Arbeit für wirtschaftliche Stabilität und sozialen Zusammenhalt“. Damit sind wir wieder in Baden-Württemberg mit Blick auf die Landtagswahl am 13. März 2016.