Mitglieder der Ludwigsburger SPD 60plus besuchten erst kürzlich die Ausstellung
„Nationalsozialistische Euthanasie-Morde“ im Staatsarchiv Ludwigsburg.
Mitglieder der Ludwigsburger SPD 60plus besuchten erst kürzlich die Ausstellung
„Nationalsozialistische Euthanasie-Morde“ im Staatsarchiv Ludwigsburg.
Diese Wanderausstellung informiert über 90.000 Gasmorde an psychisch kranken und geistig behinderten Menschen, die die Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945 zu verantworten haben. Es war eine systematische Tötung arbeitsunfähiger, pflege aufwendiger und geistig behinderter Menschen. In den Heilanstalten mordeten Ärzte und Ärztinnen mit Medikamenten oder ließen die Menschen verhungern. Sie führten an todgeweihten Patienten Versuche durch oder forschten an Gehirnen von Ermordeten. Sowohl männliche als auch weibliche Pflegekräfte unterstützten das ärztliche Personal bei den Gasmorden. Sie töteten mit Spritzen oder Tabletten.
Nach dem Krieg gab es einige Gerichtsverfahren, aber nur wenige Täter bekamen hohe
Strafen – die meisten Ärzte wurden gar nicht bestraft. Erst 1987 gründete sich die Gruppe: Bund der Euthanasie-Geschädigten und Zwangssterilisierten. Sie wollen die gleichen
Rechte wie andere Opfer vom Nationalsozialismus.
Die kostenfreie Ausstellung geht noch bis zum 8. Mai 2026.

Daniel Haas - Landtagskandidat
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Macit Karaahmetoğlu, MdB

Foto: BTG/StellaVonSaldern
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