Ein Jahr nachdem Bundestag und Bundesrat die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung ratifiziert haben, gibt es immer noch viel Verbesserungsbedarf in Pleidelsheim. Deshalb überreichten die Vorsitzenden der örtlichen VdK und SPD gemeinsam einen Katalog von Anregungen Herrn Bürgermeister Ralf Trettner.
Ziel ist, wie man Barrieren soweit als möglich abbauen, bzw. in der Planungsphase verhindern kann. Das Arbeitspapier beschränkt sich zunächst auf den innerörtlichen Bereich, wobei natürlich ganz Pleidelsheim in Fokus ist. Bei Straßenumbauten müssen heute schon barrierefreie Räume neu geschaffen werden, weil wir alle Generationen im Blick haben, so die Initiatoren: Nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch Senioren mit Rollator und Mütter mit Kinderwagen werden davon profitieren. Diesem Personenkreis soll eine uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilnahme am Leben in unserer Gesellschaft ermöglicht werden. Dazu ist eine selbstbestimmte Mobilität zwingend notwendig.
Frau Antes (VdK) und die Herren Höhne und Muchenberger (beide von der örtlichen SPD) hatten in Herrn Bürgermeister Trettner einen aufgeschlossenen und interessierten Gesprächspartner, der eine mittelfristige Verbesserung signalisierte und sich bei den Initiatoren für ihr Engagement bedankte.