Drei starke Frauen

Veröffentlicht am 10.03.2017 in Ortsverein

Eine stattliche Abordnung des SPD Ortsvereins Pleidelsheim ist zum Politischen Aschermittwoch der SPD nach Ludwigsburg ins Forum gefahren und hat drei starke Frauen miterlebt.

Die Generalsekretärin der Landes-SPD Luisa Boss hielt die Begrüßungsrede. Von Hoffnung hat sie geredet, die wir haben und benötigen. Von Rückgrat, das wir brauchen, gerade auch fürs Eintreten und für eine feste Haltung zugunsten eines sozialen Staates und einer gerechten Politik. Und von hoher Energie sprach Boss, welche wir einzusetzen haben nicht nur für die SPD im kommenden Wahlkampf, sondern für eine demokratische und tolerante Gesellschaft.

Die (fast noch neue) Landesvorsitzende der SPD in Baden-Württemberg Leni Breymaier hielt eine Grundsatzrede. Auch sie sprach vom Mut zur Verteidigung der Demokratie, die in vielen Ländern unserer Erde, auch in Europa, von Regierenden oder von regieren wollenden Parteien ausgehöhlt wird. Vom Aufschwung und Aufbruch war zu spüren, der durch den neuen Spitzenkandidaten der SPD, Martin Schulz, entstanden ist. „Politik ist für die da, die das brauchen, was ihrem Leben dienst“, so Breymaier. „Politik wird nur im Vorwärtsgang gemacht“.


Der SPD Ortsverein Pleidelsheim wendet sich kurz von der Rede von Leni Breymaier ab und dem Fotografen zu. Das aufmerksame Zuhören blieb


Katarina Barley MdB mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Ludwigsburg Macit Karaahmetoglu (Fotos: Friedrich Löblein)

Mit rheinischem Charme, mit geistreicher Sprache und mit großem Sachverstand hielt die Generalsekretärin der Bundes-SPD Katarina Barley MdB aus Berlin die Hauptrede des Politischen Aschermittwoch. Als Parteisekretärin dankte sie allen, die sich auf den verschiedenen Ebenen im Alltag politisch und gesellschaftlich für Menschen einsetzen. „Das stärkste Stichwort“, so Barley, ist „seit jeher für die SPD die Gerechtigkeit im weitesten Sinn“, also auch Bildungsgerechtigkeit für Kinder gering verdienender Familien. Der gesellschaftliche Fortschritt an Frauenrechten, an Verfassungsgerichtsbarkeit, an Rechten für Arbeitnehmer, an Pressefreiheit usw. darf nicht zurück gedreht werden. Auch Barley verweis dabei auf Beispiele aus nah und fern. „Solange nicht jedem gerecht wird, tritt die SPD für mehr Gerechtigkeit ein“. Barley verzichtete dabei auf grobe Bierzelt-Polemik und stammtischtaugliche Witze und Abwertungen. Dafür dankte ihr der Berichterstatter dieses Artikels auch ausdrücklich nach dem offiziellen Teil des Politischen Aschermittwoch, als noch Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen war.

Dr. Friedrich Löblein

 

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