Mitgliedstaaten zu zögerlich im Kampf gegen Steuervermeidung.
Am heutigen 18. Februar hat der Wirtschafts- und Währungsausschuss den niederländischen Finanzminister Jeroen Dijsselbloem unter anderem zu seinen Plänen im Kampf gegen Steuervermeidung von Konzernen befragt. Die Niederlande stellen zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft und koordinieren damit die Arbeit der EU-Mitgliedstaaten.
"Es bestehen allerdings Zweifel, wie sehr sich die Niederländer, die wegen dubioser Steuerpraktiken selbst in der Kritik stehen, dafür einsetzen, dass die Arbeit auch zügig voran geht. Das betrifft vor allem Maßnahmen, die verhindern, dass Unternehmensgewinne unversteuert aus der EU in Steueroasen fließen können",
kritisiert der baden-württembergische Europaabgeordnete Peter SIMON, Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im TAXE-Sonderausschuss gegen staatlich organisierte Steuervermeidung. "
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