Thomas Reusch-Frey (MdL) schnuppert Firmenluft

Veröffentlicht am 20.08.2012 in Ortsverein

Die Aussage, dass jedes Auto mit Katalysator umrüstbar ist, nahm unser Landtagsabgeord-neter, Thomas Reusch-Frey, als die zentrale Botschaft seines Besuchs bei der Firma Mechatronik in Pleidelsheim mit.

Die Firma Mechatronik ist eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Restaurierung von „Oldtimern“ und somit ein kompetenter Gesprächspartner beim Thema Umrüstung von Autos, die heutige Umweltnormen nicht mehr erfüllen. Bei seinem Firmenbesuch wurde zwar die anstehende Ausweisung einer regionalen Umweltzone im Landkreis Ludwigsburg mit einer großflächigen Erweiterung diskutiert, doch der Firmeninhaber Frank Rickert verdeutlichte die Notwendigkeit für das Umrüsten älterer Fahrzeuge. „Für ein Auto ohne Katalysator können unter dem Gesichtspunkt des Schadstoffausstoßes 50 optimal ausgerüstete Fahrzeuge fahren.“ Insofern sei es konsequent, so Frank Rickert, dass Autos, die heutige Umweltnormen nicht erfüllen, entweder nachgerüstet oder aber aus dem Verkehr gezogen werden. Im Vergleich zur Industrie sei die Umweltbelastung durch den Autoverkehr zwar eher gering, aber trotzdem seinen auch hier Verbesserungen dringend notwendig.
Im Gespräch mit Thomas Reusch-Frey sowie den beiden örtlichen Vorstandsmitgliedern Hermann Höhne und Theo Rennings wurde deutlich, dass auch ein entsprechendes Fahrverhalten mit regelmäßigem Schalten in den optimalen Gang einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffe leisten kann. Von Frank Rickert wurde als nicht zu vernachlässigendes Thema die Feinstaubthematik angesprochen. Sie sei auch ein Ergebnis der technischen Weiterentwicklung: „Durch die immer besseren Katalysatoren werden die ausgestoßenen Partikel immer kleiner, und können so in den menschlichen Organismus eindringen. Dadurch wird das Feinstaubproblem zunehmend problematischer.“
„Zum Jahresanfang ist zur Verbesserung der Luftqualität über die kleinräumigen Umweltzonen Ludwigsburg, Pleidelsheim, Ingersheim, Freiberg und Markgröningen hinaus eine zusammenhängende Umweltzone geplant. Bietigheim-Bissingen und weitere Kommunen gehören dazu“, erläutert der SPD-Abgeordnete und ergänzt: „Die Kleinräumigkeit des bisherigen Flickenteppichs hat nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht.“ Abschließend stellte Thomas Reusch-Frey fest, dass für ihn Information und Anregungen des Praktikers Frank Rickert sehr hilfreich für seine Arbeit im Landtag sind.
Theo Rennings

PS Auf dem Bild sind von links nach rechts zu erkennen: Reusch-Frey, Rickert, Höhne

 

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