Toleranzpreis

Veröffentlicht am 14.02.2016 in Ortsverein

Vor wenigen Wochen erhielt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) den Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing (Bayern) für das Jahr 2016.

Es ist die gleiche Einrichtung der Kirche, in der Egon Bahr (ebenfalls SPD) 1963 seine berühmte Rede „Wandel durch Annäherung“ gehalten und damit den Friedensprozess zwischen dem Westen und der Sowjetunion unter Willy Brandt eingeleitet und so auch den Weg bis hin zur Wiedervereinigung Deutschlands und Europas 26 Jahre später angebahnt hatte. Steinmeier wurde in Tutzing jetzt für seinen "unermüdlichen Einsatz geehrt, Menschenrechten, Freiheit und Gerechtigkeit weltweit Geltung zu verschaffen", teilte Akademiedirektor Udo Hahn mit. Steinmeiers Engagement für Toleranz und Menschlichkeit sowie sein Werben für Versöhnung über scheinbar unversöhnliche Gegensätze hinweg "zeugen von einer Haltung, die national und international höchste Anerkennung findet". – Diese Außenpolitik ist auch ein grundlegender Beitrag des SPD-Ministers zum Thema Asyl und Flüchtlinge, nämlich dort, wo diese herkommen, langfristig auf diplomatischem Weg die Ursachen der Flucht zu bekämpfen und dazu auch die „schwierigen“ Regionalmächte des Vorderen Orients, Saudi-Arabien und Irak, mit in die Gespräche einzubeziehen, um für Frieden und Ende der Konflikte zu sorgen – auch wenn dies kurzfristig nicht möglich ist.
Am Aschermittwoch begegnete eine größere Zahl von SPD-Mitgliedern aus Pleidelsheim dem Außenminister Steinmeier in Ludwigsburg anlässlich des Politischen Aschermittwochs. Es ist bewegend, dieser großen Persönlichkeit des „Botschafters Deutschlands“ hautnah und hörbar zu begegnen.
Dr. Friedrich Löblein

 

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