In der erst kürzlich stattgefundenen Monatsversammlung referierte Dr. Hans Lander über die ‚Jobbrücke‘, einem Freiberger Verein, welcher sich um eine vorberufliche Jugendförderung kümmert. Auch Pleidelsheimer Schülerinnen und Schüler profitieren von diesem ehrenamtlichen Engagements der Jobbrücke-Paten. Der schwierige Übergang zwischen Schule und Beruf wird von den Paten begleitet.
Dr. Hans Lander berichtete von seinen Erfahrungen als Pate, die er in den vergangenen 3 Jahren mit seinen ‚Patenkindern‘ machen durfte. Dabei sprach er ausdrücklich vom Ziel einer solchen Patenschaft: nicht er hat die dominierende Position, sondern die jungen Menschen sollen ein selbstbestimmendes Leben führen und auf die eigene Urteilsfähigkeit vertrauen können. Er will eher als Vorbild dienen und den jungen Menschen ihre eigenen Stärken bewußt machen, sie fördern und beraten und bei Problemen die über den Alltag hinausgehen auch behilflich sein. Der Kontakt wird vom Verein zwischen dem Paten, Schüler und der jeweiligen Familie hergestellt, sodass in der 18 bis 24 Monate andauernden Begleitung ein gegenseitiges vertrauenswürdiges Verhältnis aufgebaut wird. Um mehr Akzeptanz zu gewinnen, werden idealerweise die Eltern eingebunden.
Gesucht werden Menschen, die sich in andere hineinversetzen können, die zuverlässig sind und Lebenserfahrung haben. Ideal sind eigentlich Rentner - sie haben Zeit, Durchhaltevermögen und können neue Sichtweisen aufzeigen, kurzum sie können motivieren, sie haben fachliche und berufliche Erfahrungen und tauschen ihre Erfahrungen mit anderen Paten aus. Wichtig ist, dass Sie aber keine besondere Ausbildung oder Qualifikation benötigen, um das Amt einer Patin oder eines Paten zu übernehmen. Wenn Sie mithelfen wollen, dass alle Schulabgänger im Berufsleben eine Chance erhalten, dann setzen Sie sich direkt mit der Jobbrücke, Tel. 07141-6499282 in Verbindung oder mit Lothar Muchenberger 07144-24719.
Wenn Sie mit uns über derartige gesellschaftliche Probleme diskutieren wollen, so kommen Sie einfach zu unseren Monatsversammlungen – Sie sind herzlich willkommen!
Lothar Muchenberger