„Stuttgart 21“ ist zu teuer und die Planung des „Kopfbahnhofs 21“ würde zu lange dauern? Professor Karl-Dieter Bodack wirbt für Alternativen, die vergleichsweise preisgünstig und schnell realisierbar sein sollen.
Der SPD Ortsverein Bietigheim lädt zu einem Vortrag am
ins Brauhaus Rommelmühle nach Bietigheim-Bissingen ein.
Donnerstag, den 19. Mai 2011, Beginn 19:30 Uhr
Auch Pleidelsheimer Interessierte sind herzlich willkommen.
Bodack studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaft und arbeitete anschließend als Entwicklungsingenieur. Von 1970 bis 1995 war er in Führungspositionen bei der Bundesbahn bzw. der Deutschen Bahn AG tätig. Seit seinem Ausscheiden bei der Bahn ist er Unternehmensberater und Professor für Design an der Fachhochschule Coburg. Er gilt als vehementer Kritiker der Unternehmensstrategie der Deutschen Bahn AG.
Im Gutachten 'S 21 – Synopse des Ist-Zustands, der aktuellen DB-Planung und der BUND/VCD-Alternative' werden "Stuttgart 21" (Planung der DB AG) mit "Kopf 21" (Planung von BUND/VCD/Arnoldi) systematisch dargestellt, analysiert und beurteilt. Die nun etwa ein Jahrzehnt andauernde Diskussion der DB Planung zeigt, dass in der konzeptionellen Phase des Projekts offensichtlich die möglichen Alternativen nicht ausreichend geprüft oder in zu frühem Stadium verworfen wurden. Dementsprechend fehlen die Bewertungen solcher Alternativen. Das Gutachten kommt zu dem klaren und eindeutigen Ergebnis, dass "Stuttgart 21" gegenüber dem Ist-Zustand per Saldo "negative Nutzenwerte" aufweist, dass also der Tiefbahnhof dem Land, den Bürgern und den Bahnkunden schadet. Die Alternative eines ertüchtigten Kopfbahnhofs weist demgegenüber eindeutig Nutzen für alle Beteiligten auf.
Im Anschluss des Vortrages von Prof. Dipl. Ing. Karl-Dieter Bodack findet eine offene Diskussion statt. Sie haben folglich Gelegenheit Ihre noch ungeklärten Fragen beantwortet zu bekommen.