Besuch des Porschemuseums in Zuffenhausen
Seit Jahrzehnten schreibt Porsche Automobilgeschichte. Nun gibt es einen Ort, an dem man die faszinierenden Fahrzeuge und die interessante Geschichte von Porsche erleben kann. Ende Januar wurde das Porschemuseum eröffnet und wie wir sehen konnten, haben diese Autos auch für viele Kinder eine besondere Faszination, denn 25 Kinder standen erwartungsvoll an der Wiegehalle, um an diesem Tag dabei zu sein. Rocco També hatte von der VVS orangefarbene Mützen organisiert und so konnte es losgehen.
Die Freude war groß, als wir endlich am Zuffenhausener Porscheplatz standen und auf ein imposantes Gebäude blickten, das eine interessante Architektur vorzuweisen hat. Das ganz in weiß gehaltene Museum, dessen Ausstellungskörper auf nur drei Stützen ruht, erregt Aufsehen, weil es wie ein Flieger zu schweben scheint.

Von den verschiedenen Möglichkeiten die Ausstelllung anzuschauen, wählten wir spannende und kindgerechte Art in Form einer Museumsrallye. Auf spielerische Art und Weise wurden die Kinder mit verschiedenen Fragen durch die Ausstellung gelotst nach dem Motto „Bist Du der Porscheexperte des Monats?“ So bekamen sie Einblicke in die Geschichte des Sportwagenherstellers. Fragen wie
„Weißt Du, warum ein Porsche an der Decke entlang rasen könnte? Oder welchen Spitznamen ein Porsche bekommt, wenn er rosarot lackiert und sauschnell ist?“ sollten beantwortet werden. 1mal im Monat gibt es einen Überraschungspreis zu gewinnen, der ausgelost wird. Vielleicht hat eines unserer Kinder Glück.

Interessant war, wie die Erfolgsgeschichte des Sportherstellers angefangen hatte. Dazu eine Aussage von Ferdinand Porsche, der sagte: „Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen.“ Der Erfolg von Porsche ist ohne das Lebenswerk von Ferdinand „Ferry“ Porsche nicht denkbar.
Aktuell gibt es einen Kinder-Malwettbewerb, bei dem das fantasievollste Geburtstagsauto für Ferry Porsche gesucht wird, der am 19. September 100 Jahre alt werden würde. Manche Kinder, vor allem Jungs, hatten schon viel Vorwissen und waren besonders begeistert, diese rund 80 Fahrzeuge und zahlreiche Kleinexponate im neuen Porschemuseum in einer besonderen Atmosphäre zu bewundern. Nicos Favorit war der Porsche Carrera GT, von dem er wusste, dass er 470.000 € kostet. Na dann heißt es schön mal sparen für später.

Es sind die technischen Hochleistungen schon aus den frühen Jahren des 20. Jhd. Von Prof. Ferdinand Porsche ausgestellt. Denn schon seit dieser Zeit steht der Name Porsche für den Anspruch, sich niemals mit einer technischen Lösung zufrieden zu geben, die nicht ohne Kompromisse die an sie gestellten Erwartungen erfüllt und sich nicht noch verbessen lässt. Wir haben erfahren, dass Porsche stets eine Vorreiterrolle übernommen hat, immer effektivere Methoden zu entwickeln, um die Schadstoffe zu reduzieren und mehr Benzin zu sparen.
Bevor wir wieder den Heimweg antraten, stärkten wir uns noch in Form von Brezeln und Saftschorle. Einige Kinder erfüllten sich den Traum von einem Porsche, in dem sie ihn in Kleinformat kauften. Björn und Marlon hatte es vor allem der Porsche mit dem Spitznamen „die Sau“ angetan und stolz präsentierten sie ihren Kauf.
Bis zum nächsten Ferienprogramm!
Brigitte Faaß